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Wenn Misstrauen zum inneren Lebensprinzip wird

Misstrauen gehört zum Menschsein dazu. Es hilft uns, Gefahren zu erkennen und Grenzen zu wahren. Doch wenn Misstrauen dauerhaft wird und sich auf fast alle Lebensbereiche ausdehnt, kann es zur inneren Belastung werden.
Bei der paranoiden Persönlichkeitsstörung kann genau dieses Muster über Jahre hinweg bestehen bleiben.

Psychische Erkrankungen sind vielschichtig, individuell und niemals auf ein einzelnes Merkmal reduzierbar. Diagnosen dienen in erster Linie der Orientierung und Therapieplanung – nicht der Bewertung eines Menschen. Moderne Klassifikationssysteme wie das ICD-11 versuchen, psychische Auffälligkeiten möglichst differenziert und beschreibend einzuordnen. Dabei gilt immer: Es kann sich um eine Störung handeln, wenn bestimmte Kriterien über einen längeren Zeitraum hinweg auftreten und Leidensdruck oder Einschränkungen verursachen.

 

Jedes Jahr das Gleiche.
Neues Jahr, neue Vorsätze. Mehr Bewegung, gesünder essen, früher schlafen, achtsamer sein.
Und dann? Nach ein paar Wochen schleichen sich alte Muster wieder ein.
Nicht, weil wir schwach sind – sondern weil Vorsätze allein kein stabiles Fundament haben.

Bevor ein Mensch sprechen kann, bevor er denken oder sich erinnern kann, erlebt er die Welt über Blicke. Über Nähe. Über das Gefühl: Da ist jemand ganz bei mir.
Wenn ein Baby im Arm liegt, Auge in Auge mit seiner Bezugsperson, und sich Blicke treffen, entsteht etwas zutiefst Menschliches.
Ein stilles Glitzern. Ein gegenseitiges Erkennen.

Dieses frühe Augenspiegeln ist kein schöner Moment – es ist ein neurobiologisches Fundament für das gesamte spätere Leben.

Körper und Geist werden oft getrennt betrachtet. Als wäre der Kopf für unsere Gedanken zuständig – und der Körper nur ein Werkzeug, das funktionieren soll.Doch in Wahrheit sind sie ein Team. Ein fein abgestimmtes Zusammenspiel, bei dem jede körperliche Handlung eine psychische Wirkung hat – und umgekehrt.
Wenn deine Psyche leidet, spricht irgendwann dein Körper. Und wenn dein Körper vernachlässigt wird, verliert auch dein Geist an Kraft.

„Ab Januar mache ich alles anders!“ Klingt vertraut, oder? Kaum sind die letzten Plätzchen gegessen, planen wir schon, wer wir im neuen Jahr endlich sein wollen. Mehr Sport, weniger Süßes, weniger Stress – und natürlich mehr Selbstliebe. Doch Hand aufs Herz: Wie oft halten wir uns wirklich an unsere Vorsätze?
Und warum fühlen sie sich oft nach ein paar Wochen eher wie Last als wie Neubeginn an? Vielleicht ist es an der Zeit, den Sinn hinter Neujahrsvorsätzen neu zu betrachten.

Die Tage werden kürzer, das Licht weicher und die Welt ein bisschen stiller.
Mit den Weihnachtsfeiertagen zieht eine besondere Stimmung ein – eine Mischung aus Liebe, Sehnsucht und innerem Innehalten.
Doch inmitten von Lichterglanz, Einkaufsstress und Termindruck vergessen wir oft den wahren Sinn dieser Zeit: Verbundenheit.

Die Weihnachtszeit ist keine Pflichtveranstaltung, sondern eine Einladung – an uns alle, wieder mehr Nähe zuzulassen.

Es ist die magische Zeit zwischen den Jahren – die Rauhnächte.
Wenn das Alte langsam ausklingt und das Neue noch nicht begonnen hat, öffnet sich ein Raum, in dem die Zeit stillzustehen scheint.
Eine Zeit für Rückzug, Reflexion und Neubeginn.
Doch was steckt wirklich hinter diesem alten Brauch – und wie kannst du ihn als energetischen und psychologischen Neustart ins Jahr 2026 für dich nutzen?

Es gibt Begegnungen, die scheinen nicht von dieser Welt zu sein.
Menschen, bei denen du das Gefühl hast: Ich kenne dich schon ewig.
Vielleicht war es nur ein Blick, ein Gespräch oder ein Moment – und doch war da diese Nähe, dieses tiefe Verständnis, das man kaum in Worte fassen kann.

Doch bleibt diese Verbindung für immer?
Oder vergeht sie mit der Zeit, wenn das Leben uns in verschiedene Richtungen führt?